Workshop Workshops

Negative Anthropologie

30. Januar 2026 Wissenschaftsetage Potsdam
Raum Schwarzschild

Am Kanal 47, 14467 Potsdam

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Lange Zeit wurde die Formel von einer „negativen Anthropologie“ vor allem mit dem gleichnamigen Hauptwerk von Ulrich Sonnemann aus dem Jahr 1969 verbunden – und war mit diesem auch schon fast wieder in Vergessenheit geraten. In den letzten Jahren jedoch hat die Formel durch eine Reihe von Publikationen wieder vermehrt Aufmerksamkeit erfahren. Historische und systematische Untersuchungen haben gezeigt, dass auch an anderer Stelle bereits Versuche unternommen wurden, den Menschen als ein Wesen zu beschreiben, das sich keiner eindeutig bestimmbaren Definition unterordnen lässt. Eine negative Anthropologie würde entsprechend darin bestehen, alle Tendenzen einer Essentialisierung oder Naturalisierung des Menschen zu unterlaufen, ohne das Nachdenken über das menschliche Wesen vorschnell zu verabschieden. Allerdings stellt sich angesichts einer solchen Minimaldefinition die berechtigte Frage, ob und inwiefern sich eine negative Anthropologie von klassischen Positionen der philosophischen Anthropologie unterscheidet, die den Menschen ebenfalls als ein „Mängelwesen“ oder „nicht festgestelltes Tier“ beschrieben hatte? Der Workshop soll verschiedene Varianten dessen, was negative Anthropologie bedeuten kann, miteinander in ein Gespräch bringen und dadurch helfen zu klären, ob sich überhaupt zwei verschiedene Ausrichtungen philosophischer Anthropologie – eine positive und eine negative – trennscharf voneinander unterscheiden lassen.

Programm

30. Januar 2026

Wissenschaftsetage Potsdam, Raum Schwarzschild

  • 10:00–10:30 Uhr –Dirk Quadflieg: Einführung
  • 10:30–11:30 Uhr – Isabel Sickenberger: Hegel über die Negativität des Geistes
  • 11:30–12:30 Uhr – Anna-Lisa Sander: Vom Wert der Regression. Hegel im Spiegel der Psychoanalyse
  • 12:30–14:00 Uhr Mittagspause
  • 14:00–15:00 Uhr – Martin Welsch: Kant, Rousseau und Nietzsche über Anthropologie und Freiheit
  • 15:00–16:00 Uhr – Simon Schüz: Plessners Prinzip der Unergründlichkeit als Modell negativer Anthropologie
  • 16:00–16:30 Uhr Kaffeepause
  • 16:30–17:30 Uhr – Sebastian Tränkle: Anthropologische Deformation. Kritische Theorie als Negative Anthropologie
  • 17:30–18:30 Uhr – Tim-Florian Steinbach: Philosophische Anthropologie zwischen Real- und Idealfaktoren. Begründungsdefizite positiver Anthropologie

Sprecher:innen

Anna-Lisa Sander, Simon Schüz, Martin Welsch, Sebastian Tränkle, Isabel Sickenberger, Tim-Florian Steinbach, Dirk Quadflieg

Organisation

Isabel Sickenberger, Tim-Florian Steinbach, Dirk Quadflieg

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PROGRAMM